Einladung Gender Salon „Studieren barrierefrei?! Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen“, Di, 9. Mai, 18 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Interessierte!

Sehr gerne dürfen wir Sie zum nächsten Gender Salon einladen!
Unser aktuelles Thema:

 

Studieren barrierefrei?! – Herausforderungen, Möglichkeiten, Handlungsspielräume und Grenzen

Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen und des Universitätsgesetzes 2002 im Aufgabenbereich des Büros der Behindertenbeauftragten der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, dargestellt anhand von ausgewählten Praxisbeispielen

 

Vortrag von Mag.a Dr.in Elisabeth Rieder, Universität Innsbruck, Leiterin Büro der Behindertenbeauftragten und Behindertenvertrauensperson

 

Dienstag, 9. Mai 2017, Beginn 18.00 Uhr
ab ca. 19.30 Uhr Netzwerken bei Erfrischungen
FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien, Festsaal B.E.02 im Erdgeschoß

 

Anmeldung:
Wir bitten um Ihre Anmeldung bis Dienstag, 2. Mai 2017,
> via Online-Anmeldung oder
> per E-Mail, Telefon oder Fax bei
Mag.a Ursula Weilenmann, Gender & Diversity Management, gm@fh-campuswien.at, Tel: +43 1 606 68 77 -6142, Fax: +43 1 606 68 77-6149
Sollten Sie für Ihre Teilnahme etwas Bestimmtes benötigen, können Sie dies gerne bei der Anmeldung bekannt geben – z. B. Gebärdensprachdolmetscher_in, induktive Höranlage. Wir bitten Sie um rechtzeitige Bekanntgabe Ihres Bedarfs bis 2. Mai, da aus organisatorischen Gründen eine spätere Bereitstellung nicht möglich ist.

Inhalte:
Anhand dieses Vortrags soll aufgezeigt werden, wie die Umsetzung des Universitätsgesetztes 2002 und der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Aufgabenbereich des Büros der Behindertenbeauftragten der Leopold-Franzens Universität Innsbruck erfolgt. Die Transferierung bzw. Implementierung eines völkerrechtlichen Vertrages sowie des Universitätsgesetzes soll anhand von ausgewählten Beispielen aus der Praxis dargestellt werden. Herausforderungen, Möglichkeiten und Handlungsspielräume wie auch Grenzen im Berufsalltag einer Behindertenbeauftragen werden aufzeigt. Von diesen Beispielen bzw. den daraus resultierenden Erfahrungen ausgehend, wird versucht sowohl bewährte Empfehlungen – für Fachhochschulen und andere Bildungseinrichtungen – als auch Zukunftsszenarien zu konzipieren.
Anhand von Praxisbeispielen beabsichtigt die Vortragende folgende Bereiche zu thematisieren: die Umsetzung der modifizierten Prüfungsmodalitäten nach § 59 Abs.1 Zif.12 UG02, der Umgang mit barrierefreien Aufnahmeverfahren, die Vorstellung div. Beratungs- und Serviceleistungen, wie z. B. das TutorInnenangebot für betroffene Studierende.

Das PhD-Programm für behinderte und/oder chronisch kranke NachwuchswissenschafterInnen, ein in Österreich einzigartiges und innovatives Best-Practice-Beispiel, welches an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck konzipiert und implementiert wurde, wird ebenfalls Gegenstand dieses Vortrages sein. Weiters wird ein ganz besonderes Highlight im Rahmen dieses Vortrages präsentiert werden: Ende 2016 absolvierte an der Leopold-Franzens Universität Innsbruck der erste blinde Studierende Mitteleuropas erfolgreich ein Chemiestudium.

Zur Vortragenden Mag.a Dr.in Elisabeth Rieder:

Studium der Politikwissenschaft an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck mit Studienaufenthalt, im Rahmen des Austrian Student Programs, an der University of New Orleans/USA. Dr.in Rieder leitet seit zehn Jahren das Büro der Behindertenbeauftragten und vertritt in ihrer Funktion als Behindertenvertrauensperson die Belange des Allgemeinen Personals der Leopold-Franzens Universität Innsbruck.
Sie ist national, wie z. B. im Verein Uniability – Vereinigung der Behindertenbeauftragten der österreichischen Universitäten und Fachhochschulen, und international, wie in der Organisation ENOHE – Higher Education Ombudsmen, sehr gut vernetzt und erstellt für Universitäten, Behörden, div. Gremien etc. Expertisen zu behindertenspezifischen Fragenstellungen.
Dr.in Rieder ist  Vorsitzende des Behindertenbeirats der Stadt Innsbruck und Mitglied der Ethikkommission der Medizinischen Universität Innsbruck.
In ihrer Funktion als zertifizierte Gutachterin und Sachverständige für barrierefreies Planen und Bauen ist sie Mitglied in der Normenentwicklungsarbeitsgruppe für barrierefreies Planen und Bauen nach Ö-Norm B1600 im Austrian Standard Institute Wien.
Überdies ist Dr.in Rieder als fachkundige Laienrichterin am Bundesverwaltungsgerichtshof tätig. Sie hält Vorträge und verfasst Artikel und Beiträge in Fachbüchern und Fachzeitschriften und ist zum Thema „Behindertenpolitik in Österreich“, Lehrende am Institut für Politikwissenschaft der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

> Präsentationsform: Vortrag
> Medien: Power-Point Präsentation, Handouts
> Technik: Mikrophon
> Parken: Parkplätze für Menschen mit Behinderungen gibt es nach Maßgabe der verfügbaren Plätze in der FH-Tiefgarage. Wichtig: Für die Nutzung dieser Parkplätze ist eine Anmeldung notwendig! Bitte per E-Mail an gm@fh-campuswien.at oder telefonisch: +43 1 606 68 77 -6142

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Mit herzlichen Grüßen

Ulrike Alker & Team

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FH-Prof.in Mag.a Ulrike Alker, M. A.
Leiterin

FH Campus Wien
Gender & Diversity Management
Favoritenstraße 226, Raum A.3.25
1100 Wien, Austria
T: +43 1 606 68 77-6141
F: +43 1 606 68 77-6149
ulrike.alker@fh-campuswien.ac.at

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