Gender Salon: Von Gleichstellungspolitiken für Frauen hin zur Inklusion von „MigrantInnen“ und weiteren unterrepräsentierten Gruppen – Diskurse, Strategien und Forschungsergebnisse, Do, 12.2., 18.30 Uhr

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Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen!

Sehr gerne dürfen wir Sie zum nächsten Gender Salon einladen!
Unser aktuelles Thema:

Lessons learned an österreichischen Hochschulen?

Von Gleichstellungspolitiken für Frauen hin zur Inklusion von „MigrantInnen“ und weiteren unterrepräsentierten Gruppen –

Diskurse, Strategien und Forschungsergebnisse

 

Vortrag von Dr.in Angela Wroblewski

 

Termin:
Donnerstag, 12. Februar 2015, 18.30 – 20.00 Uhr
ab 20.00 Uhr: Netzwerken am kleinen Buffet
18.00 – 21.30 Uhr: Büchertisch zum Thema von der Buchhandlung ChickLit

Ort:
FH Campus Wien, Favoritenstraße 226, 1100 Wien, Untergeschoß, A.-1.02

 

Anmelden:    
Wir bitten um Ihre Online-Anmeldung bis Dienstag, 10. Februar 2015 unter diesem Link
> Sollten Sie besondere Bedürfnisse in Bezug auf Ihre Teilnahme/die Organisation haben, können Sie dies bei der Anmeldung bekannt geben.

Rückfragen bitte an Mag.a Ursula Weilenmann, Gender & Diversity Management,
FH Campus Wien, T: +43 1 606 68 77 -6142 bzw. -6143, gm@fh-campuswien.ac.at

 

Zum Vortrag
In Österreich haben Gleichstellungspolitiken in Wissenschaft und Forschung eine lange Tradition. So wurden beispielsweise im Universitätsbereich von Beginn an drei Zielsetzungen verfolgt:
(1) Erhöhung der Präsenz von Frauen in allen Bereichen und auf allen Hierarchieebenen, (2) Verankerung einer Gender-Dimension in der Forschung und (3) Abbau von strukturellen Barrieren für Frauen. Die Entwicklung der letzten Jahre an Universitäten zeigt eine Reihe von Erfolgen, wie z. B. den steigenden Frauenanteil bei Professuren und im Hochschulmanagement sowie die Verankerung von Gender-Studies in immer mehr Bereichen (zuletzt in der Medizin).

Trotz dieser positiven Entwicklungen hat sich kaum etwas an der horizontalen Segregation oder dem vorherrschenden Wissenschaftsideal verändert. Es entsteht also die paradoxe Situation, dass eine Vielzahl von Maßnahmen erfolgreich implementiert ist, aber die angestrebten Wirkungen nur teilweise realisiert werden können.

Mit der Novelle des UG 2002 wird angeregt, neben Gleichstellungspolitiken für Frauen auch Politiken für andere unterrepräsentierte Gruppen zu schaffen. Inwieweit sind die Erfahrungen mit Gleichstellungspolitiken für Frauen für die Entwicklung hierfür relevant?
Im Rahmen der Präsentation wird die Hypothese vertreten, dass spezifische Maßnahmen für andere unterrepräsentierte Gruppen, wie z. B. MigrantInnen, zu ähnlichen paradoxen Effekten führen würden wie Gleichstellungsmaßnahmen für Frauen. Es geht vielmehr darum, bestehende Gleichstellungsmaßnahmen durch einen diversitätsorientierten Ansatz weiterzuentwickeln.
Im Rahmen des Vortrags wird diskutiert, inwieweit die Erfahrungen mit Geschlechtergleich-stellungspolitiken – insbesondere auch deren Grenzen – an Universitäten für die Entwicklung eines aktiven Diversitätsmanagements konkret genutzt werden können und inwieweit diese Erfahrungen für Fachhochschulen relevant sind.

 

Zur Person
Dr.in Angela Wroblewski ist Soziologin und seit 1999 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für höhere Studien in Wien sowie Lektorin an der Universität Wien und der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie hat langjährige Erfahrung mit der Evaluation von Gleichstellungspolitiken in Wissenschaft und Forschung, Schule und Arbeitsmarktpolitik.
Darüber hinaus hat sie sich intensiv mit der Situation von Studierenden und AbsolventInnen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie mit der Situation von MigrantInnen im Bildungssystem auseinander gesetzt. In den letzten Jahren lag ein Schwerpunkt ihrer Arbeit auf der Analyse und Entwicklung von Gender- bzw. Gleichstellungsindikatoren.

 

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

 

Mit herzlichen Grüßen,

Ulrike Alker & Team

 

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FH-Prof.in Mag.a Ulrike Alker, MA
Leiterin

FH Campus Wien
Gender & Diversity Management
Favoritenstraße 226, Raum A.3.25
1100 Wien, Austria
T: +43 1 606 68 77-6141
ulrike.alker@fh-campuswien.ac.at

 

 

 

Die Veranstaltung wird mit Mitteln aus dem Projekt „Potential durch Vielfalt“ durchgeführt, das von der Stadt Wien/MA 23 unterstützt wird.

ma23-gefoerdertvon

 

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